Yoga bedeutet Einheit und Vereinigung.

Ziel des Yogas ist es Körper, Geist und Seele in Einheit zu bringen und Ruhe zu erfahren. Das Gefühl der Ruhe stellt sich durch das Praktizieren der Asanas (Körperstellungen) und des Pranayamas (Atemübungen) ein.
Yoga verjüngt den Körper auf sanfte Weise und befreit den Geist von negativen Gefühlen, die in der Hektik des Alltags entstehen. Es hilft uns physisch und psychisch gesund und zufrieden zu werden und erfüllt uns mit Hoffnung und Optimismus.

 

Yoga lehrt noch vieles mehr:

 

Ausgeglichenheit, mehr Bewusstheit im Alltag, Steigerung der Konzentration, Beweglichkeit, Kräftigung der Muskulatur,
Motivation und Mut, geistige Klarheit, Lebensfreude, Energie, Kraft und Ausdauer.

 

Pranayamas

Mit verschiedenen Methoden geht es beim Pranayama (Atemübungen) um das bewusste Atmen. Im Mittelpunkt steht dabei Prana, die Lebenskraft. Ohne Prana existiert kein Leben, diese Energie durchdringt alle Lebewesen.
Das Training des Atmens ist wichtig für mentales, physisches und spirituelles Wachstum. Die Atmung ist eng mit der Funktion des Nervensystems verbunden. Viele Menschen atmen zu flach und können so nur ein Drittel des benötigten Sauerstoffs aufnehmen. Indem man wieder lernt richtig und bewusst zu atmen, können wir unsere eigene Resistenz gegen Stress und seine schädlichen Auswirkungen erheblich steigern.
Durch das Praktizieren von Pranayamas (Atemübungen) lernt man wieder richtig zu atmen. Beim Vorgang der Atmung wird die Luft in die Lunge hinein und wieder aus ihr heraus bewegt. Das Einatmen bringt Sauerstoff und damit Energie in den Körper und das Ausatmen befördert die Verunreinigungen aus dem Körper und schafft Platz für Prana, die Lebensenergie. Das Ausatmen ist besonders wichtig, weil es Hindernisse für den freien Fluss des Pranas beseitigt.
Die Übung von Pranayamas hat weitreichende, positive Auswirkungen. Der Geist wird gereinigt und beruhigt, die Aufmerksamkeit fokussiert und Konzentration entwickelt, der Stoffwechsel verbessert sich und das Herz- Kreislaufsystem wird unterstützt.


Asanas

Die Asanas (Körperstellungen) koordinieren den Atem mit der Bewegung und strecken und kräftigen unterschiedliche Körperregionen, indem man sie über längere Zeit hält.
Asanas fördern systematisch alle Muskelgruppen wie Rücken, Nacken, Schultern, Bauch, Hüfte und Gesäß. Sogar die Hände und Füße und ihre Gelenke sind davon nicht ausgeschlossen. Durch ihre Natur wirken die Asanas auf große und kleine Muskeln und
Organe, da sie gleichzeitig Stärke verleihen, die Flexibilität erhöhen und die inneren Organe mit Nahrung versorgen.
Der Körper fühlt sich nicht nur frischer und jünger an, er sieht auch so aus.

Jeder von uns hat die Möglichkeit, sich selber wirklich kennenzulernen, seinen wahren Kern allen Seins zu erfahren, tiefe innere Erfahrungen zu spüren und spirituell zu wachsen.


Auf dem Weg zur inneren Ruhe
                                                                                                                 
Meditation ist die Erfahrung des eigenen Geistes. Das Objekt der Aufmerksamkeit mag variieren, aber alle Formen der Meditation zielen darauf ab, die mentalen Energien zu zentrieren, um letztendlich den Geist zu beruhigen. In unserem bewussten Dasein erfahren wir Gedanken, Gefühle und Empfindungen, die unseren Geist füllen, einen wandelnden Strom an Zerstreuung und innerer Unruhe.
Dieser Fluss an Eindrücken und Gedanken ist nicht der Geist. In der Meditation entfernen wir uns von diesem Fluss und identifizieren uns nicht länger damit.
Die Meditation sollte nicht mit einer leichten Trance verwechselt werden, es ist ein Zustand gelassener Aufmerksamkeit und nicht geistiger Abwesenheit. Er löst sich von seiner eigenen mentalen Ruhelosigkeit und bleibt nach der Praxis zentriert, ruhig und wach.
Gleich welche Form der Meditation gewählt wird, erfordert es immer Geduld, Verstehen und Übung.

Es gibt vieles, was dafür spricht Meditation zu lernen. Hier sind nur einige Vorteile aufgezählt:

 

mentale Reinigung, Stressminderung, Seelenfrieden, niedrigerer Blutdruck, Achtsamkeit, Steigerung der Konzentration,

Zugang zu höheren Geistesebenen

Die Meditationspraxis kann auch bei Heilungsprozessen oder Schmerzkontrolle unterstützend sein.